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Aktiv werden im Verein

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In der Entwicklungszusammenarbeit spielen Nichtregierungsorganisationen und private Spender eine wichtige Rolle. In der jüngeren Vergangenheit gewinnt zudem Private Public Partnership an Bedeutung – eine finanzielle Entlastung für den Staat mit Vorteilen für die beteiligten Unternehmen und die Empfängerländer.

Vereine und NGOs bauen auf die Hilfe und Unterstützung zahlreicher Freiwilliger. Möglichkeiten zum ehrenamtlichen Engagement in einer entwicklungspolitischen NGO oder einem Verein gibt es viele. Auf dieser Seite findest du beispielhaft einige Organisationen, bei denen du dich engagieren und einbringen kannst.

| Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee"

Der Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“ (AKLHÜ) ist ein gemeinnütziger Verein mit 30 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen personelle Entwicklungszusammenarbeit, internationale Freiwilligendienste und entwicklungsbezogene Bildungsarbeit. Sitz und Geschäftsstelle des AKLHÜ sind in Bonn. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) berät er Menschen, die sich insbesondere in Entwicklungsländern sozial engagieren wollen.

Unterstützt von seinen Mitgliedsorganisationen führt er Fachtagungen und Gesprächskreise durch, um den Gedanken des Entwicklungs- und Freiwilligendienstes als eines Sozial- und Friedensdienstes weiter zu entwickeln. Er bietet ein Forum für öffentliche Diskussionen und fördert die Vernetzung von nationalen und internationalen Akteuren. Seit Sommer 2005 ist der AKLHÜ Koordinationsstelle für das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Projekt „Internationale Freiwilligendienste für unterschiedliche Lebensphasen“ (IFL). Der IFL ermöglicht über seine Mitgliedsorganisationen weltweit Freiwilligeneinsätze für Menschen aller Altersgruppen.

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| BER e.V. - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag

Der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER e.V.) ist das Netzwerk entwicklungspolitischer Initiativen, Vereine und Gruppen auf Berliner Landesebene. Er dient der gemeinsamen Koordination nach innen und zentralen Interessenvertretung nach außen.

Entstanden ist der BER 1996, als sich angesichts der massiven Kürzungen im Berliner Landeshaushalt die entwicklungspolitischen Organisationen zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschlossen, um vereint ihre Interessen vertreten zu können. Seit 1998 ist das Netzwerk eingetragener Verein.

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| INKOTA: Entwicklungspolitisches Netzwerk des Ostens

INKOTA ist ein ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen, Weltläden, Kirchgemeinden und Einzelengagierter und existiert bereits seit mehr als 30 Jahren im Osten Deutschlands.

INKOTA wurde 1971 gegründet und setzt die Arbeit der Aktionsgemeinschaft für die Hungernden fort. Diese wurde 1957 als eine der ersten deutschen Nichtregierungsorganisationen von Präses Dr. Lothar Kreyssig, Bischof Kurt Scharf, Willy Brandt, Heinz Galinski und anderen ins Leben gerufen. Als ökumenischer Arbeitskreis unter dem Dach des Bundes der Evangelischen Kirche hat INKOTA den Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der DDR mitgetragen und geprägt.

INKOTA förderte eine Gegenöffentlichkeit von Menschen, die für die Vision eines solidarischen Lebens und für Nord-Süd-Partnerschaften über die geschlossenen Grenzen hinweg eintraten. Der INKOTA-Brief entstand, Informationen wurden ausgetauscht, Aktionen koordiniert, Tagungen veranstaltet. So entstand unser Name: „INformation, KOordination, TAgungen zu Themen des Nord-Süd-Konflikts und der Konziliaren Bewegung.“

1990 wurde INKOTA zum eingetragenen Verein und ist heute mit Büros in Berlin, Sachsen und Thüringen sowie 21 Mitgliedsgruppen in allen neuen Bundesländern und mehr als 150 Einzelmitgliedern das am weitesten verzweigte entwicklungspolitische Netzwerk im Osten Deutschlands.

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| Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden

Wo Menschen sich aktiv auf die oft schwierige Realität einlassen, entsteht Bewegung. Sie lernen, was Sache ist, welche Rolle sie selbst dabei spielen und - wie hoffnungsvoll - dass sie doch etwas tun können. Menschen, die so lernen und zur Erneuerung in Kirchen und Gesellschaft beitragen, versteht die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) als Freiwillige. Dieses Engagement schenkt Freude, Freundinnen und Freunde sowie Bestätigung: Jede, jeder kann an ihrem/seinem Platz etwas leisten.

Das erfahren jährlich etwa 5000 jüngere und auch ältere Menschen in kurz-, mittel- und langfristigen freiwilligen Diensten sowie in Friedensfachdiensten, viele Menschen in lokalen Initiativen für Friedensarbeit und viele, die durch Spenden und unterstützende Mitarbeit solche Dienste ermöglichen. Die AGDF ist ein Zusammenschluß von 35 Organisationen und Institutionen, die alle mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Arbeitsprogrammen im In- und Ausland Friedensarbeit leisten. Ihre Friedensdienste sind offen für alle Menschen.

Die in der AGDF engagierten Menschen finden sich nicht ab mit dem Widerstreit zwischen der Erwartung einer Welt, in der Friede herrscht, und der täglichen Erfahrung von Unfrieden, Gewalt und Ungerechtigkeit. Reale Schritte zum Frieden sind möglich und können gelingen, wie Beispiele aus der Arbeit der Organisationen zeigen. Frieden herrscht für sie nicht nur, wenn Waffen schweigen. Frieden in einem umfassenden Sinne ist ständige Arbeit gegen die Ursachen von Not, Gewalt, Unfreiheit und Angst.

Es geht um Verständigung und Versöhnung, um Hilfen und Ermutigung gegen ungerechte Verhältnisse, um sozialen Ausgleich sowie um die Erhaltung der Schöpfung. Dazu gibt es keine Alternative. Die finanziellen Mittel für die Arbeit der AGDF und ihrer Mitglieder werden aufgebracht durch Eigenleistungen der Teilnehmenden, durch Spenden von Unterstützerinnen und Unterstützern, durch Kollekten von Gemeinden und durch Zuschüsse von Kirchen und staatlicher Seite.

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| Oxfam

Oxfam ist eine seit 1942 tätige unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich weltweit gegen Hunger, Armut und soziale Ungerechtigkeit einsetzt. Oxfam Deutschland wurde 1995 gegründet und ist Mitglied bei Oxfam International; einem Verbund, zu dem insgesamt 13 nationale Oxfam-Organisationen gehören. Diese haben ihren Sitz in Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Kanada, Neuseeland, den Niederlanden, Québec, Spanien und in den USA. In Oxford gibt es ein kleines internationales Oxfam-Sekretariat; Lobbyismus-Büros befinden sich zudem in Washington (D.C.), New York, Brüssel und Genf.

Der Name Oxfam geht auf das „Oxford Committee for Famine Relief“ (Oxforder Komitee zur Linderung von Hungersnot) zurück, das 1942 in Großbritannien von dem anglikanischen Domkapitular Theodore Richard Milford (1896–1987) und der Oxforder Andachtsgruppe (Meeting) der Quäker (mit deren Mitgliedern Edith Pye und Arthur und Margaret Gillett) gegründet wurde. Gegen den Willen der britischen Regierung schickte Oxfam in der Nachkriegszeit auch Nahrungsmittel und Kleidung nach Deutschland. Die Arbeit von Oxfam hat drei Standbeine: Not- und Katastrophenhilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Lobby- und Kampagnenarbeit.

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| Brot für die Welt

Brot für die Welt ist eine 1959 in Berlin gegründete Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Sie wird von allen evangelischen Landes- und Freikirchen getragen. Die Geschäftsführung der Aktion „Brot für die Welt“ wird vom Diakonischen Werk der EKD e.V. wahrgenommen, das Rechtsträger der Aktion ist. Gemeinsam mit anderen Aktionen und Arbeitsbereichen, wie zum Beispiel der Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Osteuropa ist die Aktion hier Teil des Bereiches der Ökumenischen Diakonie. Verantwortliche Direktorin ist Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel. Die jährlichen Spendenaktionen starten jeweils am ersten Advent, dem Beginn des Kirchenjahres. Jede Aktion steht unter einem bestimmten Motto, das auf speziell geförderte Projekte hinweisen soll.

1973 wurden bei der 14. Aktion rund 38 Millionen DM gespendet. Bis 2005 gingen über 1,6 Milliarden Euro an Spenden für Hilfsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und seit einigen Jahren auch in Osteuropa ein. 2006 erhielt Brot für die Welt Spenden in Höhe von 51,5 Millionen Euro.

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| Transfair

1992 startete der gemeinnützige Verein TransFair seine Arbeit mit dem Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.

TransFair handelt nicht selbst mit Waren. Der Verein vergibt vielmehr sein Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair ist also keine Marke, sondern zeichnet Produkte mit seinem Siegel aus, die zu festgelegten fairen Bedingungen gehandelt wurden. Zu den Aufgaben gehören Marketing und die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit um damit das Fairtrade-Siegel und den Fairen Handel bekannter zu machen. Um die Unabhängigkeit und Effizienz der Kontrolle der Fairhandelsregeln zu verbessern wird die Überwachung der Einhaltung der Regeln von Seiten unserer Lizenznehmer seit Januar 2007 von Flo-Cert Germany übernommen.

Seit 2003 ziert das internationale Fairtrade-Logo (unten rechts) auch die Produkte in Deutschland und ersetzt das für 10 Jahre gültige TransFair-Logo (unten links). Sie können nun fair gehandelte Produkte in vielen europäischen Ländern an dem einheitlichen Fairtrade-Siegel erkennen. Erhalten blieb der vertraute TransFair-Schriftzug, und die Ziele - der Einsatz für einen gerechten Handel zwischen Nord und Süd - bleiben unverändert. Mit dem 15jährigen Jubiläum verzichtete TransFair auf die Nennung der Wortmarke "TransFair" im Produktsiegel. Damit ist die Umstellungsphase nach vier Jahren auf das international einheitliche Siegel in der Wort- und Bildmarke abgeschlossen. Das einheitliche Siegel (oben) erleichtert den internationalen Warenverkehr.

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| Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) ist Anlaufstelle in Deutschland für alle, die sich für die Vereinten Nationen (UN, VN, UNO) interessieren. Wir informieren  über alle wesentlichen Entwicklungen und Ergebnisse der Arbeit der Vereinten Nationen sowie ihrer Sonderorganisationen und Spezialorgane.  Gemäß unserer Satzung  bereiten wir  diese Informationen auf und initiieren in Deutschland die offene und kritische Diskussion wichtiger aktueller Themen, die sich aus der Entwicklung der Weltgesellschaft für unser Land ergeben.

Die DGVN vermittelt die Anliegen der Vereinten Nationen gezielt an die Öffentlichkeit; sie will  Interesse für zwischenstaatliche und internationale Beziehungen wecken sowie das Verständnis für die aktuellen Vorgänge in der Außen-, Entwicklungs-, Kultur- und Weltwirtschaftspolitik fördern.

Die DGVN befasst sich vorrangig mit der deutschen UN-Politik und betreibt Politikberatung. Aktuelle Grundlage ist der 2005 beschlossene UN-politische Forderungskatalog der DGVN. Unter dem Titel "Sicherung der Handlungsfähigkeit und Legitimation der Weltorganisation im 21. Jahrhundert - UN-Reform zügig fortführen" wurden 30 Forderungen erhoben. Schwerpunkte dabei sind UN-Reform, Konfliktprävention, Entwicklungsförderung und der Schutz der Menschenrechte.

Die DGVN ist überparteilich und unabhängig. Sie wurde 1952 als eingetragener Verein gegründet und ist als gemeinnützige Organisation anerkannt.

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| Don Bosco: Jugend Dritte Welt

Über konfessionelle und weltanschauliche Grenzen hinweg unterstützt der Verein die Arbeit der Salesianer in mehr als 90 Ländern auf dem Gebiet der schulischen Bildung, beruflichen Ausbildung, der sozialen Jugendhilfe und Entwicklungsarbeit.

 

Schwerpunkt der Arbeit ist eine einfache und angepasste Berufsausbildung. In Straßenkinderprojekten wird zuerst die sozialen Integration und Bildungsfähigkeit der späteren Auszubildenden gefördert. Andere Projekte widmen sich der Vermittlung von ausgebildeten Jugendlichen in ein festes Arbeitsverhältnis oder den Aufbau von Kleinwerkstätten. Alle Projekte kommen Kindern und Jugendlichen aus den ärmsten Schichten in Entwicklungsländern zugute – ungeachtet ihrer Hautfarbe oder Religion.

 

“Der Verein bezweckt durch ideelle und materielle Unterstützung von vor allem von Salesianern Don Boscos in den Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Ozeaniens sowie Osteuropas unterhaltenen Einrichtungen zur Ausbildung und Erziehung der dortigen Jugend beizutragen. Ferner beabsichtigt der Verein, die Jugendarbeit der Salesianer Don Boscos und anderer Institutionen in diesen Ländern zu unterstützen, insbesondere durch Förderung der Jugendsozialarbeit, der Erziehungsbeihilfe, der Volks- und Berufsausbildung sowie der Geschäftsfürsorge und hier­für durch Informationen und Werbung tätig zu werden. Im einzelnen sollen u.a. Schulen, Lehrwerkstätten, Jugendwohnheime u.ä. Einrichtungen durch gezielte Unterstützungsmaßnahmen gefördert werden. Angestrebt wird auch die Übernahme von Patenschaften durch Jugendliche und Mitglieder des Vereins.”

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| KATE: Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung

KATE ist eine 1988 gegründete umwelt- und entwicklungspolitische Organisation. Unsere Vision einer tragfähigen Entwicklung ist ein ganzheitliches Konzept, das Ökologie, Gerechtigkeit, Wirtschaftsentwicklung und Demokratie verbindet und zu einer sozialen und gerechten Gesellschaft im Norden und im Süden führt. Entwicklungs- und umweltpolitische Bildungsarbeit sehen wir als grundlegende Basis diese Vision umzusetzen.

Wir sind ein interdisziplinär arbeitendes Team aus verschiedenen Ländern mit Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit, dem Umweltschutz sowie in entsprechender Bildungsarbeit. Wir setzen uns kritisch mit konventionellen Entwicklungsstrategien auseinander und verknüpfen Umwelt- und Entwicklungsthemen miteinander.

 

Wir entwickeln Konzepte zu nachhaltigen Lebens- und Arbeitsformen, zu innovativen Ansätzen in der Entwicklungspolitik, zum basisorientierten Nord-Süd-Dialog und zur Ökologisierung der Arbeitswelt. Unsere Konzeptentwicklung ist wesentlich geprägt durch den Austausch und Dialog mit unseren Partnern im Süden. KATE ist staatlich und parteilich unabhängig und als gemeinnütziger Verein anerkannt.

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