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INKOTA: "Biosprit macht Hunger"

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Treibstoffe sollen durch die Beimischung von pflanzlichen Kraftstoffen umwelt- und klimafreundlicher werden. Das Problem beim so genannten Biosprit: Die dafür benötigten Pflanzen werden auf Flächen angebaut, die eigentlich der Herstellung von Nahrungsmitteln dienen. Die Organisation INKOTA netzwerk e.V. macht sich daher jetzt auch in einem Aufruf gegen die Zwangsbeimischung von Agrartreibstoffen in Deutschland stark. Jede_r kann die Aktion unterstützen und mitmachen unter www.inkota.de/agrosprit.

Weltweit leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Der Agrosprit-Boom hat dazu beigetragen, dass die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel explodiert sind. Für immer mehr Menschen in den Entwicklungsländern werden Nahrungsmittel unbezahlbar. Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben, um dem Anbau von Energiepflanzen Platz zu machen. Bereits 2010 importierte die EU über 776 Millionen Liter Ethanol unter anderem aus Nicaragua, Kambodscha und Guatemala. Mit dem E10-Kraftstoff werden die Importe weiter ansteigen.

Helfen Sie mit, die Zwangsbeimischung von Agrarkraftstoffen in Deutschland zu stoppen – JETZT mitmachen: www.inkota.de/agrosprit

Als ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen, Weltläden, Kirchgemeinden und vieler Einzelengagierter versteht sich INKOTA als Teil der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung: "Mit unserer Arbeit setzen wir uns für eine Welt ein, in der die Lebensinteressen aller Menschen mehr zählen als das ökonomische Interesse der Privilegierten. Dabei verbinden wir die Unterstützung unserer PartnerInnen im Süden mit entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung in Deutschland", so INKOTA.

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